Es gibt mal wieder ein Thema, das die Blogosphäre im Moment beherrscht wie kein zweites: Wie Golem.de berichtete, startete gestern die nach eigenen Angaben größte Suchmaschine der Welt: Cuil.

Der Name, so ist bei Cuil zu lesen, ist irischen Ursprungs:

Cuil is an old Irish word for knowledge. For knowledge, ask Cuil.

Die drei Gründer, frühere Mitarbeiter bei Google bzw. IBM, haben sich viel vorgenommen: Mit 33 Millionen Dollar Risikokapital sind sie angetreten, um dem Riesen unter den Suchmaschinen, Google, Marktanteile abzunehmen. Besonders in Deutschland, wo der Marktanteil des Suchriesen derzeit bei 91,4% liegt, ist das ein ehrgeiziges Unterfangen (Die Anteile von T-Online, AOL und freenet müssen zu dem Ergebnis von Google noch addiert werden, da diese ihre Suchergebnisse von Google beziehen, vgl. Internet Briefing Blog – Quelle: webhits.de).

Vom Design her hebt sich Cuil wohltuend von Google ab: Das Ergebnis wird in drei, wahlweise in zwei Spalten präsentiert, den Treffern wird oft ein mehr oder weniger passendes Bild angefügt. Von den Ergebnissen hebt sich Cuil derzeit jedoch auch noch stark von Google ab. Die Reaktionen in der Blogosphäre sind dementsprechend. Stellvertretend sei Spreeblick zitiert:

Die neue Suchmaschine Cuil ist mit viel Getöse gestartet. Und findet nichts. Wäre Cuil ein Mensch, was fände Cuil da wohl alles nicht?
Seinen Schatten unter einer Laterne.
Einen Gorilla in einer Telefonzelle.
Eine Ziffer im Telefonbuch.
Einen Halm im Heuhaufen.
Suppe im Haar.
An der Hüfte Bananen.
Den Ausgang.

Jetzt Ihr, bitte.

Weitere Reaktionen aus der Blogosphäre:

… um nur ein paar aufzuführen. ;-)

Frage an meine Leser: Wie sind Eure Erfahrungen mit Cuil?

» Cuil

Verwandte Artikel