Internet

Das geht uns alle an

So sehr ich Ursula von der Leyen für die Einführung des Elterngeldes schätze, so sehr verspielt sie bei mir als “Zensursula” Pluspunkte mit ihrem Entwurf eines Gesetzes zur Sperrung von Internetseiten mit kinderpornografischen Inhalten. Continue Reading »

Berlin

When saviours fail

Es ist nun offiziell: Die Tempelhofretter haben verloren (ich kann mir nicht helfen – irgendwie klingt für mich “Tempelhofretter” immer wie “Templerordenritter”). Aber genau wie die Ritter des Templerorden leiden die selbsternannten Tempelhofretter an einer gewissen Verblendung. So ist heute auf ihrer Website zu lesen:

Nach Auszählung der Stimmen steht fest: über 60 % der Berlinerinnen und Berliner sind für die Offenhaltung von Tempelhof als Flughafen.

Gut, wenigstens haben sie ihre Behauptung von der Plakatwerbung um immerhin 14 Prozentpunkte von 74% auf 60% nach unten korrigiert. Offensichtlich scheint ihnen aber der Unterschied zwischen den Termini “Wahlbeteiligte” und “Stimmberechtigte” nicht ganz geläufig zu sein, denn wie könnten sie sonst solchen Stuss von sich geben?

Der Landeswahlleiter für Berlin hält genaue Zahlen bereit.

(via Schockwellenreiter)

Berlin

Eine Farce …

… ist laut Wikipedia u.a.:

[...] eine Masse aus feingehacktem, im Fleischwolf gemahlenem, im Kutter zerkleinertem oder im Mörser zerstoßenem Fleisch, Fisch oder Gemüse, die kräftig gewürzt und mit z. B. Eiweiß oder Sahne gebunden wird. Besonders feine Farcen werden noch durch ein Sieb gestrichen.

Farcen werden oft zur Füllung von Pasteten, Galantinen und Gemüsen, Geflügel, Fisch oder entsprechend vorbereiteten Fleischteilen verwendet. Sie können auch zum Gratinieren oder, zu Klößchen geformt, als Beilage oder Suppeneinlage verwendet werden.

Mit dieser Art von Farce hatte ich es heute bisher leider noch nicht zu tun. An einer anderen Form, wie bei Wiktionary beschrieben, habe ich mich heute jedoch bereits beteiligt: Continue Reading »

Fun, Rest

Tipp für Unentschlossene in Hessen

Morgen ist Landtagswahl in Hessen. Ein Umstand, der uns in der Blogosphäre vornehmlich Schimpftiraden auf den amtierenden Ministerpräsidenten und erneut als CDU-Spitzenkandidat antretenden Roland Koch beschert. Dazu möchte ich mich hier nicht äußern. Ich scheue mich ansonsten nicht vor Banalitäten, das ist aber dennoch eindeutig unter meiner Würde.

Nummernschild YpsilantiAls Alternative zu Herrn Koch gäbe es da bei der SPD die Ex-Saftschubse mit Soziologie-Diplom Andrea Ypsilanti. Ich frage mich immer: Was bewegt eine studierte Frau dazu, sich in einer Partei zu engagieren, an dessen Spitze ein Stammtisch-Parolendrescher wie Kurt Beck steht? Frau Ypsilantis Werbeagentur hat zumindest einen genialen Coup gelandet: Schon seit vielen Jahren konnte die Bundeswehr samt ihrer sämtlicher Nummernschilder als Werbeträger gewonnen werden. Ob es ihr etwas nützen wird, bleibt abzuwarten. Sympathisch macht es sie jedenfalls einem Wehrdienstverweigerer wie mir nicht. Continue Reading »