Blog, Sprache

DER Blog oder DAS Blog? – revisited

Eigentlich ist die Frage nach dem korrekten Genus des Wortes “Blog” ja sowas von ausgelutscht. Ich habe mich bereits vor etwa vier Jahren in diesem Blog damit beschäftigt. Neue Erkenntnisse darüber habe ich seither (fast) nicht gewonnen. Heute morgen wurde ich jedoch durch einen kurzen Disput via Twitter wieder auf die Fragestellung aufmerksam. Daher will ich sie hier noch einmal aufgreifen und aus einer etwas geänderten Perspektive beleuchten. Continue Reading »

Blog, Fun

Gestern war Halloween

Diese Information an sich ist nichts Weltbewegendes. Interessant finde ich aber durchaus, wie sich dieses Ereignis auf meine Besucherzahlen hier im Blog ausgewirkt hat. Am anschaulichsten verdeutlicht das die Grafik der Zugriffe auf mein Blog bei WordPress.com Stats: Continue Reading »

Blog

Einjähriges!

Heute genau vor einem Jahr habe ich meinen ersten Artikel auf diesem Blog veröffentlicht. Heute feiert dieses, mein Blog also seinen ersten Geburtstag! Diesen Umstand nehme ich zum Anlass, um ein wenig Rückschau zu halten und, wie ich das nach 100 Tagen getan habe, eine Zwischenbilanz zu ziehen. Vielleicht gönne ich mir später am Abend sogar noch ein Gläschen Geburtstagssekt, wer weiß!

Foto © Adrian van Leen for openphoto.net CC:PublicDomain

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Blog, Fun, Musik

Katzencontent

Für den Begriff “Katzencontent” kursieren verschiedene Definitionen im Netz. Kurz und bündig bei Sprachnudel:

“Katzencontent” sind wertlose Bloginhalte, denen es an Qualität mangelt.

PlasicWiki schreibt:

KatzenContent

Auch Katzencontentblogs oder Katzenbildblogger. In einigen Blogozönosen abfälliger, umgangssprachlicher Begriff für – aus deren Sicht – Blogs minderer Qualität. Im Gegenzug – aus Protest gegen die Herausbildung von elitären Positionen innerhalb der BlogoSphaere – bewusst geposteter Content.

Und etwas ausführlicher bei Lexikon2:

Katzenblog: (auch: Katzencontent) herabsetzend gemeinte Bezeichnung für Blogs mit rein privatem Inhalt und wenigen Lesern.

Wer gern online stellt, wie er der Muschi ins Pelzchen greift, ist ein Katzenblogger. Katzenblogs werden häufig von alleinstehenden Frauen mit Katze geschrieben und mit zahlreichen Katzenfotos dekoriert. Katzenblogger sind in der Regel C-Blogger. Berichten Privat-Blogs gelegentlich über ihre Katze, spricht man von “Katzen-Content”, was ebenfalls herabsetzend gemeint ist. Typischerweise finden sich Leserinnen von Katzenblogs meist unter den Machern von anderen Katzenblogs oder im engeren Bekanntenkreis der Katzenblogger. Bisher ist noch kein Katzenblog bekannt, in dem die Katze selbst schreibt – außer vielleicht bei Nico Lumma.

Noch mehr Definitionen hat Sven Dietrich in seinem Artikel Weltkatzentag / Internationaler Katzentag – Was ist Katzencontent? zusammengetragen. Ebenfalls sehr lesenswert zu diesem Thema ist Svens Artikel Miez – Über Sinn und Unsinn von Katzencontent.

So weit, so gut. Aber warum schreibe ich darüber? Ganz einfach: Immer wenn ich meine semmelstatz-Statistiken ansehe, stelle ich fest, dass ein ungeheurer Bedarf an Katzencontent vorhanden zu sein scheint: Continue Reading »

Blog, Sprache

100 Tage …

… exisitiert nun mein Blog. Für ein Jubiläum noch zu früh, die berühmte 100-Tage-Frist ist jedoch um. In der taz gab es einen guten Artikel über die 100-Tage-Frist:

Ursprung dieses Begriffs sind die 100 Tage zwischen dem 1. März und dem 18. Juni 1815, also zwischen Napoleons Rückkehr aus dem Exil und seiner endgültigen Niederlage bei Waterloo, wobei der Kaiser von seinen Gegnern bekanntlich nicht wirklich geschont wurde. Erst mit US-Präsident Franklin D. Roosevelt verwandelte sich der historische Bewährungszeitraum von 100 Tagen in eine “Schonfrist” von den drei Monaten, die es seiner Ansicht nach dauern würde, bis der Erfolg seiner radikalen Wirtschaftsreformen (“New Deal”) die damit verbundenen Zumutungen überstrahlen könne. Vom informellen Waffenstillstand zwischen Medien und Macht ist heute nicht viel mehr übrig als eine politische “Warmlaufphase” von 100 Tagen, nach der eine erste Leistungsbilanz fällig wird.

Ich bin zwar kein Politiker, nutze aber die Magie der Zahl 100 dennoch, um eine erste Zwischenbilanz zu ziehen:
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Internet, Leben

Weiße Flecken auf der Landkarte…

…habe ich entdeckt, als ich bei verwandt.de meinen Familiennamen eingegeben habe, um zu sehen, wo in Deutschland er am häufigsten vorkommt:

Familienstammbaum anlegen bei verwandt.de
Karte zum Namen Stingl
Verteilung des Nachnamens Stingl

Die Herkunft deines Namens?

Wie sieht’s bei Euren Namen aus?

(via Stefan Graf)